Am 5. Januar bin ich mit Herrn Knoll Lois Tischlermeister aus Kössen nach Uganda geflogen. Herr Knoll wollte das Dorf und die Kinder sehen und bei der Anmeldung dabei sein. Es war wieder ein großes Fest und hunderte Kinder mit ihren Eltern kamen zur Anmeldung. Wir hatten in 2 Koffer 60kg Kinderkleider mitgebracht, von dem jedes Kind das angemeldet war, sich ein Kleiderstück aussuchen konnte. Leider reichten die mitgebrachten Kleider nicht aus, so dass leider die Letzten der Anmeldung, leer aus gingen.
Wie vereinbart bin ich Ende November 2013 wieder nach Uganda geflogen, um die Kinder für das Schuljahr 2014 zu sehen und zu registrieren. Das Hallo war groß im Dorf als der weiße Mann ankam. Viele Kinder haben mich schon auf der Strasse begrüßt und sind mir hinter dem Motorrad bis in Dorf nach gerannt. In den folgenden Tagen musste ich viele Familien besuchen für deren Kinder ich das Schulgeld bezahlt habe. Von einigen bekam ich Bananen, Kaffee, Früchte, Eier und sogar einige Hühner. Obwohl sie selbst wenig zu essen haben wollten sie mir ihren Dank damit zeigen.
Nachdem ich einige Probleme zwischen der Investorin der Schule im Dorf, den Lehrern und den Eltern per Telefon nicht klären konnte, musste ich Ende April nach Uganda fliegen. Ich hatte im Dezember 2012 das Schulgeld für die Schüler des Dorfes auf einem Konto der Orient Bank in Kampala deponiert. Die Auszahlung an die Bauherrin der Schule sollte nach Erteilung der Bewilligung durch das Ministerium erfolgen. Der Nachweis ist aber bei mir nie eingetroffen, so dass ich das Geld auch nicht überwiesen habe. Dieses Problem und kleine andere Probleme konnte ich bei meinem Besuch dann lösen. Das Hallo bei meiner Ankunft war groß und viele Bewohner und hunderte Kinder haben mich begrüßt.
Der Grund meine Reise war mit den Spendengeldern das Schulprojekt in dem Dorf KYAMITARA zu starten. Dass in dem Dorf von einer privaten Investorin eine Primary School gebaut werden sollte, erfuhr ich kurz vor meiner Abreise, und daher war mein größtes Interesse diese Frau kennen zu lernen. Beim Gespräch, das ich mit der Frau in Kampala führte, teilte sie mir mit, dass das Schulgebäude zu Schulbeginn fertig sein werde und sie dann ca. 150 Kinder aufnehmen könne. Groß war mein Erstaunen, als ich das sogenannte Schulgebäude im Dorf dann sah. Da ist noch viel Arbeit notwendig, wenn es bis Ende Januar fertig sein soll.
Kinder ohne Schulausbildung haben auch in Afrika keine Zukunft, d.h.: ohne Schulausbildung gibt es keine Arbeit - ohne Arbeit kein Geld - ohne Geld keine Zukunft! Diesen Kindern wollen wir helfen, dass sie die Schule besuchen können und eine Chance in ihrem weiteren Leben bekommen.
Kinderhilfe Uganda
Hütte 30
6345 Kössen
Austria
Tel.: +43 (0)664 / 20 12345
Bildung ist die mächtigste
Waffe die du verwenden
kannst um die Welt zu
verändern.
- Nelson Mandela